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Wer gerne original englischsprachige Software und Games kaufen möchte, kennt die Problematik. Hierzulande sind sie – wenn überhaupt – nur schwer erhältlich oder überteuert. Sehr viele deutsche Games haben im Gegensatz zu DVDs auch nur eine unzureichende Kennzeichnung auf der Packung, in welcher Sprache sie vorliegen.

Abhilfe schafft der Import der Medien aus U.K oder den USA. Vor allem U.K. bietet aus österreichischer Sicht einige Vorteile. U.K. ist EU-Mitglied (bedeutet keine Strafzölle), verwendet den gleichen Videostandard (PAL) und hat den gleichen Region-Code (2) wie Österreich.

Ich habe vor kurzem ein Game von Amazon U.K. Marketplace bestellen wollen und dabei eine Überraschung erlebt. Der Marktplatz ist eine Erweiterung von Amazon und ermöglicht es von anderen Händlern gebrauchte oder neue Produkte über die Amazon-Website zu kaufen. Da bei Amazon einige ältere Games nicht mehr erhältich sind, musste ich auf den Marktplatz ausweichen. Der Marktplatz hat allerdings ein Usability-Problem und zwar erkennt man nicht so einfach, ob ein Artikel nach Österreich versendet werden kann. Erst beim Checkout weist Amazon den Kunden mit der dezenten Meldung "There is a slight problem with your order." darauf hin, dass es dann doch nicht geht.

Viel schwerwiegender ist aber die Tatsache, dass falls der Händler so gut ist und nach Österreich liefert, Österreich kein Amazon U.K. Payment Land ist, was die Bezahlung des Artikels unmöglich macht. Diesen Umstand bekommt man aber erst nach erfolgreichem Checkout von Amazon per E-Mail mitgeteilt. Schon komisch, denn Australien, Deutschland und die Schweiz sind zum Beispiel Amazon Payment Länder.

10.12.2007 Virtual Net

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